Zen-Shiatsu?

Schon immer war Shiatsu in
seiner
Anwendung sehr erfolgreich. Die Ursprünge von Shiatsu liegen
in Japan. Dort bestand es vorwiegend aus recht schmerzhaften Techniken
in der Manipulation von Akupressurpunkten und der Vermischung
verschiedener Massagestile.
Als Shiatsu in den 60igern Jahren durch W. Ohashi nach Amerika kam,
zeigte sich, daß die harte japanische Schule für das
westliche Leben nicht geeignet war. Daher entwickelte sich das
sogenannte Zen-Shiatsu. Ursprünglich wurde der Begriff
„Zen“ als Werbeidee zur literarischen Verbreitung
von Shiatsu eingesetzt. Heute aber zeigt sich erstaunlicherweise gerade
in diesem Begriff die europäische Weiterentwicklung des
japanischen Stils.
„Zen-Shiatsu“ steht für Achtsamkeit. Das
Zen-Shiatsu ebnete den Weg für seine heutige tiefe
energetische Betrachtungsweise. Shiatsu wurde einfacher und komplexer
zugleich, so, wie man es auch vom Praktizieren des Zen her kennt.
Entspannung heißt die Einfachheit, aber komplex ist es in
seinem Erkennen der Zusammenhänge und in seiner Wirksamkeit
auf Körper und Psyche.
Das heutige Shiatsu wird nahezu weltweit als Zen-Shiatsu praktiziert.
Sowohl hinsichtlich des energetischen Nutzens als auch in der
Praxisarbeit hat sich der Wert der Entspannung (contra Schmerz)
bewährt. Gerade unser heutige Lebensgeist zeigt, wie notwendig
Entspannung zum Gedeihen des Lebens ist. Für den Therapeuten
sollte Entspannung der erste Weg zur Heilung sein.
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